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Artikel zum Jubiläum 2008:  40 Jahre Kammerorchester Landwasser

Musik verbindet: miteinander singen, tanzen, musizieren.

Das hat auch den ersten Rektor der Albert-Schweitzer-Schule, Friedbert Andernach, bewogen, die Hobbymusizierenden 1968 im neuen Stadtteil Landwasser zu einem Instrumental-Spielkreis zusammen zu bringen. Eine erholsame, auch herausfordernde Abwechslung sollte es sein. 9 Spieler und Spielerinnen waren es anfänglich, vorwiegend Lehrer und Lehrerinnen, die unter seiner Leitung regelmäßig zusammen kamen. Mit Erfolg, denn dieses Ensemble wuchs nun als „Orchestergemeinschaft Landwasser“ unter später wechselnder, jedoch stets kompetenter Leitung bis gegen 30 Streicher und Bläser an.

Erste Konzertauftritte fanden statt und so wurde das Orchester – bis heute einziges stadtteileigenes - über Landwasser hinaus bekannt und zu musikalischen Umrahmungen in Vereinen und Kirchen eingeladen.

Die schönen positiven Erlebnisse des gemeinsamen Musizierens kitteten die Spielenden zu einer persönlichen freundschaftlichen Gemeinschaft zusammen. Damit überlebte das Orchester auch eine schwierige Zeit zwischen 1979 und 1984 ohne Dirigent, schrumpfte, aber hielt durch.

Bis Thomas Oertel die Leitung für 7 Jahre übernahm. Es kam zum Wiederaufschwung unter dem geänderten Namen "Kammerorchester Landwasser". Ein Blick in die Programme der jährlichen Konzerte spiegelt die stetige Steigerung der Fähigkeiten wider. Bei diesen Auftritten wurde und wird bis heute das Orchester ergänzt und unterstützt durch Solisten und so genannte "Zuzügler", meist Bläser, zur Vervollständigung der jeweils nötigen Orchesterzusammensetzung. Das Repertoire ist breit, mit Schwerpunkten in Barock, Klassik und auch der Moderne. Gerne wurde das Orchester wieder zu Festakten, Neujahrsempfängen und kirchlichen wie schulischen Feierlichkeiten eingeladen. Konzerte kamen dank neuer Mitglieder auch auswärts zustande.

Die städtischen Behörden würdigten verschiedentlich den Kuluturbeitrag des Kammerorchesters, sodass dieses sogar in der Rezessionszeit der 90er Jahre mit Beiträgen aus der Stadtkasse unterstützt wurde.

Es kam wieder eine Zeit verschiedener Wechsel bis 1998 Carmen Brehm-Schrag für 9 Jahre erfolgreich den Dirigentenstab führte; mit viel Engagement und pädagogischem Geschick. Sie initiierte die Proben-Wochenenden im Elsass, die nun schon seit 10 Jahren zum festen Bestandteil der Aktivitäten geworden sind. Diese dienen hauptsächlich der vertieften Vorbereitung der Jahreskonzerte. Dabei ist auch Zeit, in kleinen Gruppen, Trios, Quartette zu spielen oder zu improvisieren.

Das Zusammensitzen nach den Proben - mit badischen Getränken, die regelmässigen Wanderungen und eben diese Wochenenden sind eine schöne Gelegenheit neben dem sorgfältigen musikalischen Zusammenspiel auch im Zwischenmenschlichen achtsam aufeinander zu hören. Das fördert weiter den freundschaftlichen Umgang; von Anbeginn ein Markenzeichen des Orchesters.

Ab Herbst 2007 bis Ende 2009 probte David Mesquita, Dozent an der Musikhochschule Freiburg mit dem Kammerorchester. So auch für das Jubiläumskonzert. Seine klare Führung mit präzisen Anweisungen war gepaart mit Humor und wurde von allen Orchestermusiker/innen geschätzt.

Mit dem 40 jährigen Jubiläum des Orchesters konnten auch Karin Herr und Gisela Reuter ihr 40 Jähriges feiern, nämlich als Mitspielerinnen von Anbeginn. Ihrem grossen Einsatz ist auch das Überdauern in schwieriger Zeit zu verdanken. Bis heute sind sie als aktive Mitglieder engagiert, organisieren und sorgen für leibliches Wohl.